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Vom Metadrama zum postdramatischen Theater PDF

Die Textanalysen dieser Arbeit behandeln die an Zitierpraktiken gebundenen Formen der dramatischen Selbstreflexion in zeitgenössischen deutschsprachigen Theatertexten. Peter Szondis emblematische These über die Absolutheit des Dramas, das „das Zitat sowenig wie die Variation“ kenne, wird dabei als Hintergrundfolie benutzt, wenn nicht gar auf die Probe gestellt. Ziel der Ausführungen ist nicht die Erarbeitung einer umfassenden Typologie, zumal eine solche Klassifizierung ebenso viele Differenzen zu tilgen wie Ähnlichkeiten hervorzuheben vermag. Mittels textnaher Lektüren geht es vielmehr um die eingehende Untersuchung verschiedener Spielarten der dramatischen Selbstreflexion. Die Beiträge widmen sich zuvorderst der Frage, wie das überkommene Verhältnis von Drama und Theater durch die analysierten Theatertexte umstrukturiert wird, die alle aus der Palette der szenischen Formen vom Metadrama bis zum postdramatischen Theater gewählt wurden. Peter Handke, Elfriede Jelinek, René Pollesch und Marlene Streeruwitz gehören unbestreitbar zu den Autor*innen, die nicht für, sondern gegen das vorhandene Theater schreiben. Ihre Stücke machen das Theater als Dispositiv sinnlich erfahrbar, indem sie seine Ordnung im Moment ihres Verletzens hervortreten lassen.

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DATEIGRÖSSE 2.97 MB
ISBN 9783706910644
AUTOR Beatrix Kricsfalusi
DATEINAME Vom Metadrama zum postdramatischen Theater.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 06/01/2020

A disszertáció címe: „Vom Metadrama zum postdramatischen Theater. Spielarten der dramatischen Selbstreflexion im zeitgenössischen deutschsprachigen Drama”. 1999–2004 Doktorandusz a Debreceni Egyetem Irodalomtudományi Doktori Iskolájának Modern Német Irodalom alprogramjában 1999 Angol nyelv és irodalom és német nyelv és irodalom szakos egyetemi oklevél, Debreceni Egyetem Kricsfalusi Beatrix - ODT Személyi adatlap