Gerhardt, U: Gesellschaft.pdf

Gerhardt, U: Gesellschaft PDF

Auf den ersten Blick scheint die Medizinsoziologie, seit 40 Jahren vornehmlich in Ländern der westlichen Welt eingeführt, einer Begründung nicht mehr zu bedürfen. Sie hat eine umfangreiche Forschungsliteratur hervorgebracht und wird durch Sektionen in nationalen und internationalen Gesellschaften für Soziologie vertreten. Sie hat einen Kanon der Begründungen ihrer – meist distanzierten – Haltung zur Medizin entwickelt und sich dabei mit neueren Strömungen der Public-Health-Bewegung identifiziert. Sie prägt zunehmend Ansätze der Gesundheitspolitik und versteht sich als Sachwalter des Individuums im Zusammenhang der Krankenversorgung.Auf den zweiten Blick wird sichtbar, daß dabei das »Soziologische« eine untergeordnete Rolle spielt: im Konflikt zwischen Sozialwissenschaft und Sozialpolitik als Zielorientierungen des Wissenschaftsverständnisses scheint die Medizinsoziologie sich der zweiten dieser Alternativen zuzuneigen.In den in diesem Band zum Teil erstmals veröffentlichten Studien geht es um die Begründung der Medizinsoziologie aus den Traditionen des soziologischen Denkens. Indem sie Untersuchungen zu Empirie, Theorie und Geschichte miteinander verbinden, kommen sie ein gutes Stück auf dem Wege zu einer »soziologisch« entwickelten Mediensoziologie voran.

HERUNTERLADEN

ONLINE LESEN

DATEIGRÖSSE 5.68 MB
ISBN 9783518285701
AUTOR Uta Gerhardt
DATEINAME Gerhardt, U: Gesellschaft.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 04/03/2020

Gerhardt, Paul aus dem Lexikon - wissen.de Paul, deutscher lutherischer Pfarrer und Dichter, * 12. 3. 1607 Gräfenhainichen bei Wittenberg, † 27. 5. 1676 Lübben; seit 1657 in Berlin; 1666 wegen seines Widerstandes gegen eine Union zwischen Lutheranern und Reformierten als Diakon abgesetzt; seit 1669 Archidiakonus in Lübben; einer der bedeutendsten Kirchenlieddichter der evangelischen Kirche („Geh aus mein Herz und suche Freud