Erschrecken - Mitgefühl - Distanz.pdf

Erschrecken - Mitgefühl - Distanz PDF

Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur oder der kommunistischen Gewaltherrschaft und zeitgeschichtliche Ausstellungen zu dieser Thematik gelten als bedeutsame außerschulische Lernorte. Politiker, Lehrer und Fachdidaktiker wie auch die Gedenkstätten selbst schreiben ihnen ein besonderes Potenzial für historisch-politisches Lernen zu. Die sich dort vollziehenden pädagogischen Prozesse und ihre Wirkungen sind allerdings bislang erst ansatzweise empirisch untersucht worden. Der vorliegende Band bilanziert den Forschungsstand in Bezug auf Schulklassenbesuche in Gedenkstätten. Sozialwissenschaftler verschiedener Disziplinen präsentieren die Ergebnisse ihrer empirischen Untersuchungen zu Vorkenntnissen, Besuchsmotiven und -erwartungen sowie zu Rezeptionsweisen und Lerneffekten bei Schülern, die Gedenkstätten oder zeitgeschichtliche Ausstellungen besucht haben.Hieraus ergeben sich wertvolle Hinweise auf die vielfältigen Voraussetzungen, Modi und Herausforderungen von Lernprozessen in Gedenkstätten. Der Band will auf ihrer Grundlage zu weiterführenden Diskussionen über Ziele, Organisation und Methoden pädagogischen Handelns wie auch zu weiteren empirischen Forschungsprojekten in Gedenkstätten anregen.

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DATEIGRÖSSE 3.97 MB
ISBN 9783865835833
AUTOR none
DATEINAME Erschrecken - Mitgefühl - Distanz.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 01/04/2020

Von Claudia Moscovici Bis jetzt habe ich Sie darum gebeten, sich eine Person vorzustellen, der es an Mitgefühl für andere mangelt, und die unfähig ist, Emotionen jeglicher Art wahrhaft zu empfinden. Sie sollten sich eine Person vorstellen, die von Rastlosigkeit und Langeweile geplagt ist und allein beim Betrügen, Manipulieren und Kontrollieren anderer ein Gefühl von… Facebook, Twitter, Instagram: So verführen uns soziale ... Unser Mitgefühl ist begrenzt. Physische Distanz schafft soziale Distanz und lässt das Mitgefühl erkalten. Ein Forscherteam der Universität Padua zeigte kürzlich, dass es schon ausreicht, den